Für Patienten

Das Fasziendistorstionsmodell, kurz FDM, ist ein medizinischer Therapieansatz, welcher Verletzungen und Deformierungen des Fasziengewebes in den Mittelpunkt stellt.

Entwickelt vom amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Stephen TYPALDOS,  wird das FDM in Europa zunehmend von Ärzten, Physiotherapeuten und Osteopathen eingesetzt, um Beschwerden des Bewegungsapparats zu behandeln.

Was sind Faszien?

Die Faszien sind Teil des menschlichen Bindegewebes und bilden ein wichtiges Grundgerüst für den Aufbau des menschlichen Körpers. Nachdem Faszien in der Vergangenheit  wenig Bedeutung in der Entstehung von körperlichen Beschwerden beigemessen wurde, hat sich in den letzten 15 Jahren durch wissenschaftliche Forschung gezeigt, dass Faszien eine entscheidende Rolle im Körper spielen.

Besondere Bedeutung scheint das Fasziensystem zu haben im Bereich

  • der Schmerzwahrnehmung
  • der Kraftübertragung
  • der Wundheilung

Werden die Faszien durch eine Verletzung oder durch Überlastung beeinträchtigt, können in Folge Schmerzen und Funktionseinschränkungen entstehen.

Indikationen – Bei welchen Beschwerden kann FDM helfen?

  • Akute Schmerzen durch Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken, Hexenschuss, steifem Nacken
  • Sportverletzungen, z.B. Bänderzerrungen, Prellungen, Muskelfaserrissen, etc.
  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen …
  • Bewegungseinschränkungen
  • Symptome wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln